Infos about Pasta Machines

Translation will follow soon!
 
Tipps für den Kauf und Pflege von Nudel-Maschinen
 
Sie finden hier im Shop ab und an verschiedene Pasta Maschinen im Angebot. Die Unterschiede liegen im Preis – und dadurch in der Qualität und auch Haltbarkeit. Die richtige Pflege und Bedienung (Hinweise siehe weiter unten) kann die Lebensdauer der Maschine verlängern.
 
Zum Anfang kann eine günstige Maschine durchaus ausreichend sein. Mit ein wenig Pflege und dem richtigen Umgang kann auch eine einfache Maschine eine Zeitlang gute Dienste leisten.
 
Vorteil: Sie sind oft klein, kompakt und leicht, also ideal für unterwegs.
Nachteil: Die „inneren Werte“ sind eben auch „günstiger“. Die Walzen können leichte Unebenheiten, Kratzer oder Fehler in der Oberfläche haben. Bauteile, insbesondere die Zahnräder, können sich leichter abnutzen, verklemmen oder verbiegen. Deshalb ist eine sorgfältige Bedienung besonders wichtig.
 

Die Imperia Sfogliatrice liegt im mittleren Preissegment und wird bereits von vielen Clayern als gute Maschine mit einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis benutzt.

Vorteil: Das Gehäuse besteht aus verchromtem Stahl. Der Einstellknopf kann nicht überdreht werden, er bewegt sich nur zwischen der kleinsten und größten Einstellung. Die Ablöser sind aus Kunststoff. Ein Imperia Motor kann an dieser Maschine angebracht werden.
Nachteil: nicht so geräuscharm (Schleifgeräusche) beim Kurbel, wie ich es mir wünschen würde. Die Ablöser aus Kunststoff könnten sich aufgrund der Bauweise beim Kurbeln etwas verbiegen. Auch hier ist die richtige Bedienung für eine gute Lebensdauer wichtig.
 
Die Marcato Atlas Wellness ist – ich muss es gestehen – meine Lieblingsmaschine!
Hergestellt aus eloxiertem und verchromtem Aluminium ist sie stabil und gut designt. Es gibt die Atlas Wellness auch in verschiedenen Farben – leider wesentlich teurer!
 
Vorteil: Sehr gute Verarbeitung, kaum Schleifgeräusche. Die Rollen sind mit einer besonderen Legierung ausgestattet – keine Rückstände auf der Masse und leicht zu reinigen. Die Zahnräder sind bei den neuen Maschinen aus Nylon gefertigt: dadurch sehr haltbar, kein Metall-Abrieb. Gute Kunststoff-Ablöser, die dicht anliegen. Es gibt sie mit Walzen in 145 mm und 170 mm Breite. Der Marcato Motor kann für beide Größen verwendet werden.
Nachteil: Der Einstellknopf darf nicht überdreht werden! Er darf nur zwischen der größten Einstellung (1) und kleinsten (9) hin und her bewegt werden, aber nicht rundherum. Bei Verwendung von weichem und sehr gut konditioniertem Clay kann es bei dünneren Einstellungen zu Wellenbildungen auf der Clayplatte kommen.
 
Gibt es die fast perfekte Polymer Clay-Maschine?
Ja! Aber leider nicht hier in Europa! So sieht eine „traumhaft“ gute Clay Maschine aus, nur sprengt die Anschaffung den Rahmen eines Hobby-Clayers: http://www.polymerclayexpress.com/dream-machine.html
 

 
Bedienung und Pflege
 
Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: die Maschinen sind für die Verwendung von Teig zur Nudelherstellung entwickelt und hergestellt. Die Garantie des Herstellers deckt nur Material- und Fabrikationsfehler ab, jedoch keine Schäden Aufgrund falscher Bedienung. Wird mit Modellier- oder anderen Massen gearbeitet, dann ist der Nachweis eines Materialfehlers nur schwer möglich.
 
Wichtig!
Zwingen Sie keine dicke Brocken Clay durch die Maschine!
Schneiden Sie vom Clayblock Scheiben ab, die in etwa der dicksten Einstellung der Maschine entsprechen. Kurbeln Sie diese durch, verringern Sie dann die Walzenstellung um eine Stufe, kurbeln Sie die Platten erneut durch und wiederholen Sie das noch 1-2-mal.
Dann können Sie die Platten aufeinanderlegen, bei einer dickeren Einstellung durchkurbeln, falten, erneut kurbeln, usw bis der Clay gut konditioniert ist.
 
Es ist – insbesondere bei den einfachen Maschinen - sinnvoll, zum Konditionieren der Massen nicht auf der dicksten Einstellung der Maschine zu arbeiten. In dieser Position stehen die Zahnräder sehr weit auseinander und werden dadurch beim Kurbeln (insbesondere mit dicken Platten) schneller abgenutzt.
NIEMALS den Einstellknopf von der dünnsten Einstellung in derselben Richtung weiter zur dicksten Einstellung weiterdrehen! (Nur zurückdrehen!) Das gilt insbesondere für die Atlas Maschinen. Beim Überdrehen wird die innenliegende Feder überdreht und kann brechen.
 
Je mehr Clay man durch die Maschine kurbelt, umso mehr setzen sich Reste an den Ablösern =„Srapern“ ab. Das sind die Metall – oder Kunststoffschienen, die unter der Maschine an den Walzen liegen und dafür sorgen, dass sich die Clay- Platten nicht um die Walzen wickeln.
Sie glauben nicht, was sich mit der Zeit auch unter diesen Srapern ansammeln kann! Sie sehen es immer dann, wenn Sie hellen Clay konditionieren und dann – oft mit dem letzten Durchgang – plötzlich dunkle Streifen auf der Platte haben!
 
Reinigen Sie die Maschine regelmäßig mit einem Feuchttuch oder Glasreiniger Halten Sie das Reinigungstuch auch unten an den Scrapern an und versuchen, die sichtbaren Reste zu entfernen. Bitte nicht mit Metallteilen die Reste abkratzen! Das hinterlässt unweigerlich Spuren an den Walzen – und die sehen Sie an den Clayplatten wieder!
Nicht mit Wasser ausspülen (hat bei Clay eh keinen Sinn) und nicht in die Spülmaschine stecken.
 
Mann kann eine Maschine auch auseinandernehmen, um sie dann mal gründlich zu reinigen. Nehmen Sie sich dazu Zeit und sichern Sie sich eine dritte Hand zum Zusammenbau – sonst kann das etwas nervenaufreibend werden :)

© 2014  Martina Weller